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Alles wie immer

Die Trainer schliefen alle sehr gut und waren bis auf eine Ausnahme auch pünktlich beim Frühstück( sieht man von wei Minuten Verspätung von Enrico und Mario wegen Gehbehinderung ab)…aber auch dies war erklärbar…unser Kollege fönte seine Haarpracht und weil graumelierte Haare länger brauchen….
Dreiviertel Neun standen die ersten Eltern mit ihren Sprößlingen erwartungsvoll vor der Tür und Punkt Neun ging es endlich wieder los. Schnell war klar, dass sich nichts geändert hat… Badeerlaubnis und Fotoerlaubnis vergessen, auch Chipkarten waren nicht auffindbar…das gab’s Abhilfe durch vor Ort liegendeFormulare..alles wie immer… wir waren nur mal weg. Kleine , schnelle Rede und Einweisung, Würdigung derjenigen, die am schnellsten ihre Arbeit beim Empfang erledigt hatten, Fragen beantworten und dann…. endlich die Eltern verabschieden und sich um Fußball kümmern. Kleine Einweisung, ab in die Kabinen, Sportklamotten an, Ball am Fuß- was gibt es Schöneres?
In Form eine kleinen Turniers haben die ‚Großen‘ leistungsgerechte Gruppen ermittelt, die Kleinen haben einen Test und eine Championsleague gespielt. Viel Spaß, lustige Kommentare, alles verging sehr schnell.
Mittagessen im Alleerestaurant, total lecker, Kartoffelbrei, Mischgemüse und Bulette und dann stand der Bus beriet, der ‚Burghof‘ wartete auf die ersten Gäste. Tolle Wohnungen und auch wenn viele klagten, weil sie sich ihren Partner nicht aussuchen konnten, fanden sich alle sehr schnell ein.
Das Kennenlernen dauerte nicht lange, Training stand an und wir liefen diesmal per Pedes ins Jahnstadion. Nachmittagstraining Thema Passen… vorher Erwärmung ( lustig), Passgeschichten verschiedendster Art und am Ende ein Spiel. Von supertollem Engagement bis Einschlaf- Fußball war alles dabei. Ein Beispiel soll dies verdeutlichen. Ein Spieler der weit außerhalb des Geschehens steht, wird vom Trainer gefragt, warum er sich nicht beteiligt….darauf seine Antwort: ‚ Wir haben eine Aufstellung…‘ Weltklasse!!! Ein Anderer, dessen Bewegungsradius nicht der größte war, wird gefragt, ob er eine Sprintbefreiung hat…? Es ist dann aber auch so, dass unsere beiden Profitrainer ( Spf. Döschner und Spf. Baron) uns bescheinigen, dass das Niveau durchaus beachtlich ist, beide schon andere Kaliber erlebt haben.
Nach dem Training ist schnell Abendbrot gefragt, weil der Bus ins Kino um 17.30 Uhr fährt, wo um 18 Uhr eine schöne Tiergeschichte läuft.Nachdem wir gerade vorher Abendbrot gegessen hatten , wollten wir keine Popcorn mehr. Das tat der Chefin leid und so bekamen die kleinen Jahrgänge ab 2013 doch noch Popcorn gereicht. Überfressen und dann speien waren die Folge. Man hätte auf die Männer hören sollen! Nebenbei wurde der Film von etlichen Pionierblasen gestört .Nach dem Film gings ins Ossi , nochmal schnell was essen und dann Nachtturnier… bis fast heute. Von den 29 Übernachtern haben 10′ nach Ankunft bis auf 4 alle geschlafen. Das heißt, auch wir müssen und werden uns noch steigern.
Noch ein paar Highlights. Spielen und albern auf der großen Bühne des Ossi und das Übersehen einer Treppenstufe führten gleich am ersten Tag ur Versorgung eines großen Cuts im Klinikum. Souverän hat Christoph die Situation gelöst, dem Jungen gehts gut, er kommt heute wieder ins Camp. Toll! Beim Ankleiden unserer Sportkollektion verwechselten einige Spieler die Hosenseite…vielleicht ist das auf einigen Fotos sichtbar. Die Nummer ist dann eben hinten links sichtbar.
Nummern erkennen fiel einigen schwer, so musste die Wahl des Spielfeldes beim Nachtturnier anfangs mehrmals durchgeführt werden. Und unsere ‚Jungtrainer‘ hatten beim Strafstoßschießen gegen unsere Jungs vielleicht nur ein kleines Leistungsloch. Jedenfalls hielt Kenny so, als würde er Kreisklasse spielen… Schöne Bilder von drei schlafenden Jungs in einem Bett rundeten der ersten Tag ab.
Prost Männertag. Das Bier haben wir uns mehr als verdient.

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